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ROBUSTE KONJUNKTUR IN OSTEUROPA DEUTSCHE WIRTSCHAFTSFORSCHUNGSINSTITUTE VERÖFFENTLICHEN HERBSTGUTACHTEN 2003
Von einem anhaltend robusten Wirtschaftswachstum in den Ländern Mittel- und Osteuropas (MOE) gehen die sechs führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute in
Ihrem in der vergangenen Woche vorgelegten Herbstgutachten aus.
Das reale BIP im zweiten Quartal 2002 in den MOE Ländern betrug knapp 3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Verantwortlich für diesen Anstieg
ist der private Konsum, dem die stark gestiegenen Reallöhne zugute kamen. Investitionen hingegen litten unter einer restriktiven Geldpolitik.
Die Konjunkturaussichten für die Region sind weiterhin
günstig. Mit dem erwarteten in Westeuropa und der sehr robusten Binnennachfrage werden sich auch die Exporte beschleunigen. Dank der Lockerung der Geldpolitik ist mit einem Mehr an Investitionen
in 2003 zu rechnen. Die Fiskalpolitik wird eher restriktiv sein, da viele MOE-Länder Sparmaßnahmen in Angriff nehmen, um die Budgetdefizite zu verringern.
Quelle: Herbstgutachten 2002
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