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12. Januar 2003 Die pragmatische Umsetzung internationaler Rechnungslegung bleibt problematisch Die internationale Rechnungslegung breitet sich innerhalb Europas mit rasanter Geschwindigkeit aus. AB 2005/2007 müssen Konzernunternehmen in Deutschland nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) bilanzieren. Daher muss die Bilanz zum 31.12.2004 auf diese Rechnungslegungsstandards ausgerichtet werden. Ob sich die allgemeine Buchführung (Einzelabschluss?) diesen Normen anpassen kann, bleibt abzuwarten, da immer noch die beiden Rechnungslegungssysteme IAS (International Accounting Standards) und US-GAAP (Genrally Accepted Accounting Standards) konkurrieren. Der IFRS-Standard ersetzt – zumindest von der Namensgebung – die IAS. Generell herrscht Rechtsunsicherheit bei der Anwendung internationaler Rechnungs- legungsgrundsätze, so dass durch den Bereich Wissenschaft und Forschung viele Fragen (Bewertung, Wahlrechte, etc.) zu klären sind. Grundsätze internationaler & globaler Rechnungslegung sind nur sehr unkonkret anwendbar. Die pragmatische Umsetzung - insbesondere im Bereich KMU (Kleine und Mittelständische Unternehmen) - bleibt abzuwarten. Während sich Hochschulen bereits sehr intensiv mit der Thematik beschäftigen, so nähern sich IHK´s und Wirtschaftsverbände immer näher an diese neuen Standards an. Im Bereich der inner- und überbetrieblichen Ausbildung (Berufsschulen) ist immer noch das HGB in seiner Form von anno 1900 das Maß aller Dinge. Hier zeichnet sich ebenso Handlungsbedarf ab. Im Bereich der New- & Old-Economy gibt es viel zu tun. Die Verbindung von Wissen und Kreativität bleibt ebenso im Bereich der internationalen Rechnungslegung spannend. Lars-Oliver Flüchter |
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