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II . Kapitel – GOB nach den US-GAAP
Problemfelder
Vorhersagetauglichkeit
Problem der sachgerechten Ermittlung der Zukunftserfolge. Aus theoretischer Sicht wird der Zukunftserfolg aus der Unternehmensplanung ermittelt. Eher eine subjektive Betrachtungsweise.
Aus praktischer Sicht :
Ableitung von Zukunftswerten durch Einbeziehung der bisherigen Erfolge – Fortschreibung.
Frage: Welche bilanzielle Voraussetzung muss hier gegeben sein ?
Frage: Wann ist eine Fortschreibung hier nicht sinnvoll ?
Rechtzeitigkeit:
SEC: Einreichung eines Jahresabschlusses 90 Tage nach Ende des Geschäftsjahres,
Quartalsabschluss: 45 Tage nach Quartalsende
Geplant: Kürzere Zeiten
Nachprüfbarkeit
Keine Buchung ohne Beleg Sämtliche Buchungen müssen belegmäßig nachvollziehbar sein
Hinweis: Revenue Recognition
II . Kapitel – GOB nach den US-GAAP
Willkürfreiheit
Die bewusste Durchführung von der Bildung von stillen Reserven soll nach den US-GAAP ausgeschlossen werden. Die Anteilseigner sollen keine manipulierten Informationen erhalten.
Relevance und Reliability bezeichnet man auch als ‚fair presentation.
Die Generalnorm der ‚fair presentation’ wird erweitert durch weitere Accounting Grundsätze. Für die Gewinnermittlung kommt das ‚Accrual Principle’ zum tragen..
Accrural Principle:
Hiernach soll die Gewinn- und Verlustrechnung nur Aufwendungen und Erträge enthalten, die der jeweiligen Periode zugeordnet werden können.
Das Accrual Principle besteht aus zwei Unter-Prinzipien:
· Realization Principle · Matching Principle
Nach dem ‚Realization Principle’ dürfen bis auf wenige Ausnahmen Erträge aus Lieferungen und Leistungen erst gebucht werden, wenn die Lieferung und Leistung auch tatsächlich erfolgt ist. Eine der Ausnahmen, die die Buchung von nicht realisierten Gewinnen nach den GAAP zulässt, ergibt sich aus Verträgen von Produkten, die in einem langfristigen Fertigungsprozeß hergestellt werden. Bei bestimmten Teilfertigungsstufen wird der Erfolg bereits vor der endgültigen Fertigstellung anteilig eingebucht.
II . Kapitel – GOB nach den US-GAAP
Ferner können bestimmte Gegenstände des Umlaufvermögens, z.B. Edelmetalle, unmittelbar nach Herstellung als Ertrag erfasst werden, ohne das bereits ein Umsatz stattgefunden haben muß.
Matching Principle
Das Matching Principle bestimmt, das Ausgaben der Periode zuzurechnen sind, in der die entsprechenden Produkte und Leistungen auch tatsächlich verkauft werden. Nach den GAAP geht man bei der Erstellung des Jahresabschlusses grundsätzlich von der Fortführung des Unternehmens aus. Dieses Prinzip bezeichnet man als ‚going concern principle’. Bei dem Jahresabschluss, der entscheidungsrelevante Informationen bereitstellen soll, ist die Form der Darstellung einer Information nicht so wichtig, wie das materielle Gehalt einer Information. Es existieren nach diesem Prinzip ‚subtance over form’ viel Spielräume für die formale Darstellung von Statements, andererseits bedingt dieses auch detaillierte Erläuterungs- und Begründungspflichten für die Veröffentlichung der Information.
Zwei weitere wesentliche Normen der amerikanischen Rechnungslegung sind die Prinzipien der Stetigkeit (consistency) und der Vergleichbarkeit (comparability) . Diese beiden Sekundärnormen werden als ‚Secondary and Interactive Qualities’.
Nach dem Grundsatz der Stetigkeit (consistency) muß ein Unternehmen für gleichartige Sachverhalte im Zeitablauf auch genau die gleichen Rechnungslegungsstandards anwenden. Das Prinzip der Vergleichbarkeit sagt aus, das sich die Rechnungslegungsinformationen sowohl für einen zwischenbetrieblichen Vergleich mit einem anderen Unternehmen, als auch für die Darstellung der eigenen Unternehmensentwicklung eignen müssen.
II . Kapitel – GOB nach den US-GAAP
Beim Wechsel der Abschreibungsmethode müssten beispielsweise Nach dem Prinzip der Vergleichbarkeit die veröffentlichten Daten der Vorjahresabschlüsse entsprechend angepasst sowie die daraus resultierenden Bewertungsdifferenzen im Jahresabschluss ausgewiesen und erläutert werden.
Eine ebenfalls wichtige Norm, die im ‚Conceptual Framework’ verankert ist, ist der Grundsatz, dass die Informationen des Jahresabschlusses unter dem Aspekt der Wesentlichkeit bereitgestellt werden.
Das Vorsichtsprinzip (conservatism) ist ebenfalls in amerikanischen Rechnungslegungssystemen zu finden. Es wird angewendet, wenn zweifelhaft, zukünftige Ereignisse, beurteilt werden sollen.
Dieses Prinzip ist der ‚fair presentation’ untergeordnet, damit die Informationsfunktion des Jahresabschlusses nicht gefährdet wird.
Abschließend:
Die GAAP gelten nur für Unternehmen, die aufgrund von Aufsichtsbestimmungen, ein Testat des Wirtschaftsprüfers benötigen.
Viele kleinere, amerikanische Unternehmen bilanzieren nicht nach den US-GAA, sondern nach den GATAP – General Accepted Tax Accounting Principles
Frage 11)
Wodurch unterscheiden sich die die GoB und die GAAP im wesentlichen ?
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